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artoons / Gedicht-/Lied-Illustrationen / Gemälde / Audio})
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DeGie

Da dieser bei gehörlosen Blinden ohne Geruchssinn höchst beliebte Möchtegern-Poet™ mit dem Webmaster der hiesigen Domain in engem verwandtschaftlichem Verhältnis steht, wäre eine Beschreibung, wie sie bei anderen Autoren hier üblich ist, nicht unbedingt angezeigt.

Nur soviel:
Wir werden auf diesen Seiten von gereimten wie ungereimten Gedichten ernsthafter Machart, gereimten Albereien und auch zuweilen Prosa wenig verschont.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, müssen wir auch noch unzählige Tonaufnahmen (MP3) von ihm über uns ergehen lassen. Diese beschränken sich nicht auf gesprochene Gedichte, sondern foltern das Ohr nicht minder mit musikalisch vertonten Gedichten, Coverversionen von Kult-Liedern (Schlümpfe, Pippi Langstrumpf, Allianz, Sesamstraße, Im Wagen vor mir, etc.) und Instrumentalen.

Hier vertreten (letzte Aktualisierung am 31.07.08 - Musik):
(direkt zu den Faxen / direkt zu den Musik-Aufnahmen)

Zyklus 1 (2000-2002):

Als tief der Brief schief schlief (*) / 
mit Audio-Version-> Wenn die, die nähmen, nie kämen (*)
 (Kommentare von der Version "Was einst geblieben sein wird"!) / 
mit Audio-Version-> Den tauben Ohren auserkoren (*) 
(neue Version) /
mit Audio-Version-> An fernen Sternen wärmen lernen (*) / 
Der Tod am Morgen (*)

mit Audio-Version-> Wenn Träume unverziehen fliehen (*) / 
Wo nicht Synapsen trapsen (*) /
mit Audio-Version-> Wenn gestern heute morgen wär (*) / 
mit Audio-Version-> Wenn die Sonne den Mond bewohnt (*)

Das Laben der Schaben (*) / 

Zyklus 2 (1995-1999):

mit Audio-Version-> Offenbarung (des Grauens - Schauen S') (*) / 
Wein888 (Der Hohn der Zivilisation) (*) /
Den fernen Streifen begreifen lernen (*) / 
Wege aus der Einsamkeit (*) /
Isch warte auf ein Zeischen (*)

Zement (Aphorismus)

 

Neu seit März 2003:

Lemminge (*) (Kurzgeschichte) /
Erwachen (*) (Romanausschnitt) /
mit Audio-Version-> Aus dem Tagebuch des Mondes (*) /
mit Audio-Version-> Einen Abschied (*) / 
Dem Guru (*) /
Herbst in Venen (*) / 
mit Audio-Version-> Auferstehung (*) / 
mit Audio-Version-> Sehnen (*) / 
Traumwache (*) / 
Im Dämmerlicht (*) /
Verfliegen (*) /
mit Audio-Version-> Erinnerung an einen Traum (*) /
mit Audio-Version-> Für SD (*, mit Komm von SD)
mit Audio-Version-> Den tauben Ohren auserkoren (*) /)
mit Audio-Version-> Sturzflug eines Traumes (*) /
Rieseln /
mit Audio-Version-> Der letzte Winterschlaf (*) /
mit Audio-Version-> Begrabene Schatten (*)
mit Audio-Version-> Es ist nicht so ... (*) /
Der stolze Vater
(*, Seeman & DeGie) /
mit Audio-Version-> Weichen (*) /
mit Audio-Version-> Ankommen (*)
(mit Kommgedichten und Kommprosa von Minouche und Ara)
 /
Der Traum vom Morgen
(*) /
mit Audio-Version-> Fremd (*) /
Linge entschwinden in die Tiefen des Alls
(*) /
mit Audio-Version-> Der Stein (*) /
gesungene Audio-Version-> Von dem, was blieb (*) /
Sternensicht
(*)
mit Audio-Version-> Wenn ... (*) /

An Jahrestagen Wahres sagen
  (Geburtstagsgedicht, neues Fenster) (*)

 

Faxentexte (Direktlinks in eigenem Fenster):

Das Laben der Schaben (*) / 

Dialoge mit Ludwig Janssen, Frühling 2003

mit Illustration und, mit Audio-Version-> Die Scheuche Ludewich (*) /
Übermü und der Fliegenschnäpper (*) / 
mit Illustration, gesungene Audio-Version-> Die Ordnung der Schliefer 
(mit Kommgedicht von Ara)
(*) / 
Meerchenstunde (*) / 

Farben der Zuversicht (*) /

Dialog mit Klaus-D. Heid, Mai 2003

mit Audio-Version-> Tagebuch (*, Zyklus, Dialog mit Klaus-D. Heid) (mit Illustrationen von I. Astalos) /

Dialoge mit Bruno Bansen, Jürgen Feger et al, Herbst 2003

Erkenntnis im Wald (*, mit Kommgedichten) /
Nachruf auf beim Flug gen Süden kläglich gescheiterte Pinguine (*) /
mit Audio-Version-> Zapfenstreich (*, mit Kommgedichten) /

Faxentexte 2004

mit Audio-Version-> Schubpferde (*, mit Illustrationen von I. Astalos) /
mit Audio-Version-> Über die Hürdenlaufqualitäten von Schleichen (*) /
Den Verblichenen
(*) /
gesungene Audio-Version-> Das Schnabeltier, kurz vorm Aussterben - Fabel 4 (*, mit Illustration von I. Astalos) /
Schade um die Badelade
(*) /
mit Audio-Version-> Offenbarung (neue Version) (*, mit Illustration von I. Astalos)
Wolkenschafe (*) /

Der Vater (LL-Thread, feat. Dr. Klaus Pemsel von der Nationalbibliothek/Gedichte-Bibliothek)

Bei Bruno Bansen ferner noch 3 Variationen zum Thema 
"Ochs vorm Berg":
Wie kommt der Storch zum Salat (*) /
Wo hat der Frosch die Locken? (*) / 
Reifezeugnis (*)
sowie

Teamwork "Bissiger Humor" (*)
mit Klaus-D. Heid (, Orinoco und Hexe 435)

 

 

Musikaufnahmen (MP3 und wma) von DeGie 

Von dem, was blieb (Musik und Text: DeGie) - mit Solo von Stefan Nitschke /
Zeit, ohne Ende  (Text von Dolphins Dream - Silke Hoffmann, Musik von DeGie) /
Das letzte Lied der Amsel (Musik und Text: DeGie)
- mit Solo von Stefan Nitschke /
Was wirklich zählt auf dieser Welt ... - Epilog (Udo Jürgens, Instrumentalversion) /
neu-> Grün, grün, grün (Volkslied aus Pommern, neuer Text: DeGie) /
Was wirklich zählt auf dieser Welt ... - Epilog (Udo Jürgens, Instrumentalversion) /
Zeit, am Ende  (schnelleres Sequel auf Dolphins Dream, Text und Musik von DeGie) - mit Solo von Stefan Nitschke /
Von dem, was geblieben sein wird (Musik und Text: DeGie) /
Stromschnellen: Das Schnabeltier, kurz vor dem Aussterben: Fabel 4 (Musik und Text: DeGie) /
Die Ordnung der Schliefer (Musik und Text: DeGie) - feat. Artjom Gillung (b) und Christian Lachmann (d) /
Nachruf der Amsel (Musik und Text: DeGie) - klassischer Solomix feat. Stefan Nitschke /

Head & Hands (Trad / Sesamstraße) /
Allianz - Prolog (Trad - Instrumental) /
neu-> Ducks swimmin' (DeGie, nach dem Kinderlied-Klassiker von Gustav Eskuche) - mit Amsel /
Tod eines Schlumpfes (Trad, Vader Abraham) /
Telecom (Funkblues nach einem Werbejingle der T-Com bzw. nach dem Motiv von Dominic Frontiere aus dem Film "Hängt ihn höher" mit Clint Eastwood) /
Im Wagen vor mir (+ Ara + Stefan Nitschke (b), nach dem Kult-Schlage von Henry Valentino '77) /
Wide World (Trad / Hänschen Klein - Instrumental) /
Allianz (Trad, Medley - deutscher Text v. DeGie) /
Schnabeltier-Blues (Musik und Text: DeGie)
Hey Wee-Wee Stocking (Trad / Pippi Langstrumpf - Instrumental) /
Mein Haus - mein Äffchen - mein Pferd (Trad / Pippi Langstrumpf - gesungen) - mit Solo von Stefan Nitschke /
Allianz - Epilog (Trad - Instrumental)
Die Ordnung der Schliefer - schnelle (Punk-) Version (Musik und Text: DeGie) - mt Solo von Stefan Nitschke /
neu-> Elop geht im Wald spazieren (Musik und Text: DeGie) - mit Sologitarren von Stefan Nitschke und 3-5jährigem Chor /
Namnt allerseits ("Guten Abend, Gute Nacht") (Schlaflied-Klassiker mit Musik von Brahms und z.T. neuem Text von DeGie) / 
Snowflake ("Schneeflöckchen, Weißröckchen") (Weihnachts- / Winterlied-Klassiker - Instrumental) / 
Für Dich da ... ("Guten Abend, Gute Nacht") (Schlaflied-Klassiker mit Musik von Brahms und z.T. neuem Text von DeGie und Gesang von Ara - Psychodelic-Version) / 
Ey Stern ("Schneeflöckchen, Weißröckchen") (Weihnachts- / Winterlied-Klassiker - gesungen von Ara) / 
Namnt allerseits - Finale (Kurzversion mit Chor von 2-4-Jährigen nebst Eltern)
neu-> Elop in Smurfenland (Musik und Text: DeGie) - mit Schlümpfen und Sologitarren von Stefan Nitschke und 3-5jährigem Chor /
Die Unordnung der geschnäbelten Schliefer (Musik und Text: DeGie) / 

neu-> Hörbuch für Kinder:
Emma, Mio und der fiese Riese Elop

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DeGie - chronologische Werkeübersicht (Portal)

 

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 Ludwig Janssen, Apfelpferdchen / Acryl, 80x80cm

 

 

Sehnen
DeGie © 23.04.03

Ein tiefes Sehnen alter Seelen
noch immer schweigend innewohnt
will Träume, Menschen, Orte zählen
die oft so nah und doch so fehlen
was bleibt und zu bewahren lohnt


Hörst Du sie im Nachtwind flehen
wenn Winde ihre Lieder wehen?

Wie Kinder nach dem Weg sie suchen
nach Schimmern alten Glücks sich sehnen
sich immerzu im Dunkeln wähnen
und Zuversicht als Schein verbuchen


So schweigend bald der Welt entschweben
im Jenseits schaffen neues Leben
Wo Träume auseinanderklaffen
Alsbald sie strecken ihre Waffen

Im Dämmerlicht zu sehen kaum
Doch wiegen Deinen manchen Traum.
Und wenn Dein Glaube Dir doch bliebe
alsbald in neues Licht sie triebe


So tief im Herzen manchmal lohnt
zu streicheln, was dort innewohnt...

 

-> zur Audio-Version (MP3) ...

 

Die Ordnung der Schliefer (I. Astalos 6/05) - illustriertes Gedicht von DeGie mit schleckender Giraffe, lüsternem Krokodil, Affen mit Maschinengewehr,  Frosch und schadenfrohem Ara

© I.Astalos 6/05:

Aus: Die Ordnung der Schliefer / DeGie

-> zur musikalischen Audio-Version (MP3) ...

 

 

 

Schubpferde
©  DeGie 16.01.2004

Die Zugpferde zögen so gerne im Winter
zum mittleren Meer in das Land, was dahinter
Bekanntlich recht schwer, denn sie können nicht fliegen
was Renn-Tiere weihnachtlich besser hinkriegen

So liegen, als wenn in der Birne sie krank
die Nerven der Pferde zur Stunde recht blank
"Nicht schlecht", so sie sinnen, anstelle der Zügel
zu ziehen von hinnen mithilfe der Flügel

Die Schubpferde schöben so gern - ungelogen
die Drogen zu Land, die sie vorher gebogen
Doch würden die Wogen sich nimmermehr glätten
zu viel LSD sie im Tee dann oft hätten

So schiel ich im Schnee nach dem Reh vor dem See
das contra hier geben will trotzig - oje
Doch motz ich jetzt nicht, wofür einiges spricht
Dann schreib ich aus diesem Quatsch halt ein Gedicht

Doch wie jetzt das Reh mir den Stinkezeh zeigen
beginnt ganz geschwind, wie es Rehen so eigen
Da platzt mir hier schlicht nun doch wirklich der Kragen
Das geht nicht! Drum tret ich dem Tier in den Magen

So ragen seither die Gerüchte nicht schlecht
ganz offen getroffen wohl nur das Gemächt
Es rächt sich zuweilen, wie hier dieses schien
Zu ärgern den Typ mit den zwölf Dioptrien

Verziehen wird mir dieses Tier nimmer haben
Wer mich provoziert soll gefälligst nicht klagen!
Probiert, was es wird, reklamiert wie im Wahn
Und mosert auf ewig im hellen Sopran...

 

-> zur Audio-Version (MP3) ...

I. Astalos (9'04), kurzsichtiger Zeitgenosse pölt das vorlaute Reh aus den Schubpferden ins Tor
I. Astalos © 8/04

Elefant, Dromedar / Trampeltier, Krokodil,  und Schnabeltier laufen in der Klapsmühle auf Zwangsjacken-Träger zu  / I. Astalos 8/04  Schnabeltiere spielen Karten, während ihr Artgenosse an die Zimmerwand uriniert  / I. Astalos 9'04

 

(...)

Es ist nicht so
daß der Horizont
wenn die Sonne sich rot zur Ruhe bettet
jedes Leuchten am Firmament
nur aus Dir bestünde...

Doch bliebst Du das, was zählt...



Als ich heute morgen
in der Kraterlandschaft meiner Kissen
zerschellte
und wach wurde
war es Dein fragender Blick 
im Nebel verfliegender Dämmerung
ein letztes Verglimmen Deiner Stimme 
die mein Ohr dann doch nicht halten konnte

was mich wissen ließ
warum es lohnte...






Wären wir noch am Leben
In jedem Moment
zöge ich mit Dir
dort in die Sterne
die heute nur noch leuchten
weil ihr Licht so langsam ist...

 

Aus:
Es ist nicht so
© DeGie 23.12.2003

Ludwig Janssen

Ludwig, dem einstigen Keeper off the Stars™ (der indes längst regelmäßig von Kleinwalen mit Sternen zugeschmissen wird),  gebühren hohe Verdienste um die Bekämpfung des albernen Wortspieles. Doch trifft ihn im Grunde keine Schuld - vielmehr sind es die Flausen, die sich beim Tief-Sinnieren auf seine Schulter zu setzen pflegen, die den sympathischen Märchenerzähler so lange nerven, bis er ihnen Freilauf gewährt. Wobei zu erwähnen ist, daß er sie oft erst bemerkt, wenn sie schon ausgebüxt sind - zumal Herr Janssen im Ruf steht, der schnellsten einer nicht zu sein. 

Letztlich reicht Ludwigs Spektrum vom meisterhaft-witzigen "Tiger Übermü" - der nicht ohne Huldigung und Illustration bleiben sollte -  über Einschlafgedichte von "Klitzeleu" - inzwischen längst zum tiefsinnigeren "Zirkelschneck" gereift  - bis hin zu beeindruckenden  ungereimten, nachdenklichen Texten wie seinem "Leben".  Und wieder zurück.

Viele von Ludwigs ernsthaften Gedichten entspringen dem Grübeln aus Kübeln, das sich meistens in Empathie oder Spiritualität auflöst. Wobei die Gedichte, die ihm am wichtigsten sind, oftmals nur von ihm selber verstanden werden.
Aber man liest, läßt sich treiben und erahnt ...

Wer genau beobachtet, wird zuweilen merken, daß sich Ludewich nicht selten selber Märchen erzählt, die manchmal schon wahr geworden sind, bevor es der (erwähntermaßen nicht übertrieben schnelle) Erzähler bemerkt hat.

Daß Ludwig  seine Wortbilder auch noch vorzüglich in Farbe zu malen vermag, wie man etwa am "Mondvogel" im Stil von Chagall erkennen kann, ist da mehr als bemerkenswert. Wobei inzwischen auch andere Malerinnen, wie Valentina Kunze, zur Farbe greifen, wenn sie Ludwigs Gedichte lesen ...

Mittlerweise ist Ludwigs Lyrik hier partiell auch auditiv erhältlich ...

Hier vertreten (letzte Ergänzung am 11.10.07 - Gedichtillustrationen - bzw. am 14.06.05, letzte lyrische Aktualisierung am 28.05.07):

Nachdenkliche und gemalte Gedichte:

Meiner Nächte vollen Mond /
Philosophie /
Mondvogel /
Der Bote /
Arche Du /
Vater sein /
Bin ich der Weg /
Vom Sterben in mir /
Leben /

Tiger Übermü
(mit Kommentargedichten, Audio-Version und Illustrationen von I. Astalos) /

Gutenachtgedichte mit Klitzeleu:

Klitzeleus Tochter /
Klitzeleus Lied /
Klitzeleu im Mondlicht /
Klitzeleus Stern /

Von Wundern, Wurzeln, Karpfen, Mond und Zirkelschneck:

Wo Wunder wurzeln /
Kopfstand vor Regenbogen /
neu illustriert von Valentina Kunze-> Der Zirkelschneck /
neu illustriert von Valentina Kunze-> Karpfen, Mond und Zirkelschneck /
In Zirkelschnecks Haus /
Nur Pfützen /
Der Karpfen (mit Kommgedicht "Meerchenstunde" von DeGie) /
ReKommgedicht: Wer ist DeGie?

Neuere nachdenkliche und gemalte Gedichte:

Marmorengel im Park / 
Schatten /
Von Aalen und kleinen Unvollkommenheiten /
Am Tag nach Sankt Crispinus /
Kunde aus Innerwelt /
Schattenmusikant / 
Kosmisches Drehen /
Gedicht eines schweren Tages /

Mitternachtsgedanken
ein jahrzehnteübergreifender Automonolog

  Elop Euli  (*) (Kurzgeschichte von DeGie 
mit legendärem Kommentardialog mit 
Ludwig Janssen
& Malwiesel  
(Andrea-Christine Kühler, 08.07.1965-18.02.2006)

der kleine hunger zwischendurch

Teamwork-Thread feat.
ElfenPein, MirandaSacricosa, Ludwig Janssen, Sanguis Draconis, Carina Magic, Orinoco, Sam et al

 

 

Ludwig Janssen

 

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Ludwig Janssen, Bin ich der Weg / Aquarell, gemaltes Gedicht

 

 

 

 

 

Marmorengel im Park
Ludwig Janssen © 07.08.2003 

im Innen regt sich dieses Lauschen
das deinen Zügen Leben wähnt
und hört es auch nur Blätterrauschen
mein Herz ist, was sich nach dem sehnt

das königlich von Könnerhänden
deinem kalten Außen schimmert
weiß, als ob sich Seelen fänden
an ein fernes Wir erinnert

das mir nun nah für dieses eine
Fühlen tief im Nebeltreiben
allein im Park und still wir beide
nur ein Erinnern wird mir bleiben

 

 

 

 

Tiger Übermü

Ludwig Janssen © 6.2.2003  

Wer spaziert da, auf den dünnsten Enden
schneeglatter Zweige (und wird gleich wenden),
mit sicherer Drehung und Eleganz,
die Nonchalance von Kopf bis Schwanz?  

Funkelnde Augen voll Poesie:
Das ist der Tiger aus Übermü!  

Da! Wirbel! Als ob ihn die Musen stießen,
welche dem Dichter ihn Übermü hießen,
stürzt unser Held, ganz erdenschwer,
mit weichem "pluff" in ein Flockenmeer.  

Entsteigt dem Bade, mit dem Lächeln der Sieger,
schneepudergezuckert als Übermü-Tiger.      

Übermütiger Tiger beim Flug mit hilfreichen Hasen ...

I. Astalos © 8/04

-> zur Audio-Version ...

 

 

 

 

Leben
Ludwig Janssen © 14.2.2003

Das Leben ging
vorüber.

Ich schüttelte ihm
die Hände
trank
seinen Wein

von seinem Brot
nahm
was es mir ließ.

Schaute
in viele Augen
lauschte
Narren und Weisen
faßte mein Denken
in Worte.

Im All
ein einziges Drehen
die Welt
ein Kommen und Gehen
In mir
ein Reisender.

Als das Leben
dann endlich
vorbei war
rief es mir zu
"wo bleibst Du?"

Ich erhob mich
und folgte.

 

 

 

Kerstin Jäckel

Traurigkeit. Wen begleitet sie nicht zuweilen?
Traurigkeit kann lähmen und sehr leicht in Hilf- und Regungslosigkeit enden.
Nicht so bei Kerstin!.
Ist die mal traurig, so wohnt Ihr die Gepflogenheit inne, wild mit Metaphern und Allegorien um sich zu schmeißen, die nur so aus ihr heraussprudeln.
Da dieses nun etwas öfter der Fall zu sein scheint, sollten wir Lyrikfreunde genau darin unseren Vorteil sehen:.

So lassen wir uns gerne in den Trichter ihrer "Selbstzweifel" hereinziehen und hoffen, wieder heraus zu finden. Und wir hoffen natürlich, daß Kerstin nicht zu bald zu Staub zerfällt, wie es dem "Fluch der Lyrik" allzu leicht unterläuft.
Wer sollte uns denn auch mit Kerstins unverkennbaren Gedichten versorgen, wenn dieser Fall einträte?

Eines von Kerstins Hauptmotiven ist der Schlips, der immer wieder zum Hals greift, wenn gerade mal wieder ein Traum sich seinen Weg gebahnt hat. Das Leben tropft gewissermaßen heimlich davon, während wir wie zum Schein dafür sorgen, daß auch in Zukunft alles bestens verlaufen wird.

Wer nach Werken wie  "Monde und Träume" noch Taschentücher übrig hat,
dem sei das erschütternde "Zu spät Einhorn, verzeih mir..." nahegelegt.

Erwähnt sei noch, daß Kerstin auch in der Lage ist, wundervolle Geschichten für Kinder unter und über 30 zu schreiben, die weit über 30 Kinder erfreuen können - inzwischen in größerer Zahl hier vertreten. 

Da sich Kerstin seit längerer Zeit rar gemacht hat, stellen die hier vertretenen Werke momentan weltweit die einzige Möglichkeit dar, in Kerstins Gedichten und Geschichten etwas länger zu stöbern. 

Hier vertreten (letzte Ergänzung am 20.10.03 (Lyrik), 14.09.03 (Prosa),
letzte Aktualisierung am 30.05.07):


Stiller Abschied / 
Grenzenlos (*) / 
Selbstzweifel / 
Verstehendes Lauschen (*) /
Gefährlicher Betrug (*) / 
Keine Chance (*) / 
Immer wieder...Montag (*) /
Käuflicher Gehorsam (*) / 
Monde und Träume (*) /
Fluch der Lyrik / 
Seelenweben (*) / 
Geheimnisvolles Leuchten (*) /
Das Feld der Träume... (*) /
Aus fernen Welten (*) /
10 Tage Leben (*) /
Zu spät Einhorn, verzeih mir... (*)

Kerstin Jäckel

Kurzgeschichten von Kerstin:

Die Suche nach einem starken Freund (Fabel)
Ein trügerischer Blick (Fantasy)
Nicht nur eine SMS
Die Sonnenprinzessin (Fantasy)
(*)
Schuldig (Krimi)

 

Lebendbestattung
eine Hommage an Kerstin von DeGie

 

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Monde und Träume
Kerstin Jäckel © 3/2003

Bizarre Bilder in der kalten Scheibe des Mondes.
Schatten tanzen Merengue auf meiner Stirn.
Unbekannte Gestirne attackieren Träume.
Bunte Schleier fallen in blinde Augen.

Hoffnung lässt mich schwärmende Lieder singen.
Sanfter Takt verführt mein schweigendes Herz.
Melodien huldigen lächelnder Sehnsucht.
Reißende Saiten ersterben im Klang.

Eisiges Mondlicht auf zerschnittenen Fingern.
Tiefes Rot pulsiert in brennendem Schmerz.
Zögerndes Rinnsal der Zeit in der Hand.
Heimlich tropft mir das Leben davon.

 

 

 

Aus fernen Welten
Kerstin Jäckel © 9/2003 

Jubelnde Schwalben teilen den Abendhimmel,
erzählen vom Schrei des Tukans
- und du lauscht –
gleich einem Stein in der Wüste
den Erzählungen von den Fjorden Norwegens.


Frische Triebe eines alten Holzstapels im Wald,
sprengen unbeirrt die morsche Borke
- und du siehst –
gleich einer Statue aus ewigem Stein
auf unendliches Meer aus Leben und Vergehen.


Junge Mädchen schwärmen leuchtenden Auges,
träumen das Märchenbuch der Liebe
- und du fühlst –
gleich einem Erfrierenden im Polareis
die Wärme der Erde aus Zeiten vor allem Sein.

 

 

 

Selbstzweifel …
Kerstin Jäckel © 2/2003

Meine beschützenden Mauern zerbersten,
Staudämme des Mutes werden zu Staub,
aufgesparte Kräfte stürzen tosend davon,
Tränenbäche versickern lautlos im Sand.

Visionen aus funkelnd glühendem Glas,
verlieren sich gurgelnd im Krater,
meines eiskalt klirrenden,
sich widerspenstig
laut dehnenden,
splitternden,
spröden
Seins.

 

 

Holger Müller

Es ist an dem Lyriker Holger Müller nicht spurlos vorbeigegangen, daß er in der deutschen Metropole wohnt - wobei er sich allerdings in den Außenstadtteil verlegt hat, den wir gerne mit militärischen Dienstgraden und Heinz Rühmann verbinden ...
So vermag er wie kaum ein Zweiter das Atmen der Hauswände oder den Hunger des Fahrstuhles zu vernehmen, wenn er gerade Stufen faltet oder dem Tag ein Fundament gießt.

Da nimmt es nicht wunder, daß  Holger auch den angemessenen Ansprechpartner für jeden darstellt, der sich für Balkonklippen, Wortgeländer, Laubschuhe oder Uferhände interessiert.

Obgleich Holger auf fast allen Feldern der Lyrik unterwegs ist, scheint ihm ein besonderes Faible für Prosalyrik innezuwohnen, was auch sein Meisterwerk "Entfernung" dokumentiert.
Doch vermag er es überdies, seine unverkennbare Sprache in gereimte Verse einzuschmieden, wie sein "Alltag" zeigt, oder vermöge ihrer zuweilen tiefemotionale, ungereimte Töne zu treffen ("Wenn Du mir fehlst", "Besuch").

Mittlerweile ist Holger auch in der Prosa angekommen.
Übrinx:
Holgers hiesige Werke sind momentan nirgendwo anders weltweit verfügbar!

Hier vertreten (letzte Aktualisierung am 19.03.04):

Alltag (*) / 
Morgenbeben (*) /
Baustelle (*) / 
Besuch (*) /
Dieses Haus (*) /
Brücken (*) /
Bruder Herbst (*) / 
Wenn du mir fehlst (*) / 
Keine Angst (*) / 
Entfernung (*) 

Holger Müller

 

 

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Alltag (Hochhausordnung)
Holger Müller © 12/2002

Räume die Flure. Steh nicht so zögernd 
im Fluchtweg hastig sprühender Hände. 
Verlasse zügig mit zählenden Schritten 
das klamme, schweigende Atmen der Wände. 

Zögere nicht. Erschleich dir die Treppen. 
Entzieh dich dem anonymen Begehren 
Dem trüben Blick, dem schattig lockenden 
Fahrstuhl mit seinem fremden Verzehren. 

Dreh jeden Schlüssel. Füll die Pupille 
der Tür mit deinen wachsamsten Blicken. 
Der Gasmann, er lügt. Er wird irgendwann 
die Klingel töten. Die Klinken erdrücken. 

Er nimmt dir die Briefe und klebt dir die Siegel. 
Er kommt zwar, doch geht nie mit leeren Händen. 
So werden die Möbel schweigend, gefügig, 
ihr Leben an diesen Vogel verpfänden. 

Befreie die Zeitung von ihren Geschichten 
Entsorge die Drohung aus allen Reklamen 
Zerkratze die Schilder. Du brauchst nicht grüßen 
Den meisten Gesichtern fehlen die Namen 

Sieh dich nicht um. Vergiss nicht zu atmen. 
Schenk die gesprungenen Fenster dem Wind 
Bleib an den Wänden. Hebe die Füße. 
Geländer sind manchmal nicht, was sie sind. 

 

 

 

(...)

Abends klingen alle Entfernungen anders. 
Ich kann sie in die Straße rufen und auf ein Echo warten. 
Nebenan biegt die Wut der Nachbarn Wände, bis dein 
Flüstern mit einem Klingeln nach meinem Telefon greift. 
An den Drähten, die wir von Stadt zu Stadt spannen, 
gleiten die Worte wie Seilbahnen hin und her. Sie lassen 
diese Sehnsucht aus- und einsteigen. Dann ist das Zimmer 
leise, die Uhr lauscht. Ein Atemzug rinnt am Glas hinab 
und macht die Scheiben flüssig. 

(...)

aus:
Entfernung
Holger Müller © 12/2003

 

Sanguis Draconis

Über Drachi, der sich gelegentlich auch "Wolf" nennt, braucht man im Grunde nicht sehr viel zu erzählen, da das sein Begleiter Quidi bereits macht. Der aufmerksame Leser wird die Herkunft beider Namen selbst erschließen können.
Neben der metaphorisch dichten, ungereimten Lyrik, die ihm fast spielerisch zu entspringen scheint, finden wir bei unserem sympathischen Feuerspuck auch Prosa, die mal sarkastisch klingt, mal mit guter Beobachtungsgabe die "Dinge dahinter" des Alltags darlegt.  

Inzwischen sind hier auch welche von Wolfs heftigeren Texten vertreten. Zartbesaitete sollten daher gegebenenfalls auf den nächsten Text überspringen - wissend, daß das Erleben meistens härter ist als das Nachlesen.
Doch auch die jugendfreieren Texte entbehren selten eines Mindestmaßes an Schwermut oder Melancholie. In sein meisterhaftes  "Zwielicht der Dämmerung" möchte man Drachi, wie er unter Insidern auch heißt, fast folgen ...

Hier vertreten (letzte Ergänzung am 22.04.04, letzte Aktualisierung am 29.05.07):

Von Wind und Sturm / 
Quidi, das muntere Hirnkrebslein /
Für Maggie / 
WAHRE MACHT /
Maximilian und Isabella /
Die neue Wohnung /
Gift der Eibe / 
Seltenes Lächeln / 
Eisschmetterling / 
Roter Mohn /
Gedanken im Gewitterregen /
Kleine Farbenlehre /
Alle Farben des Himmels
Muschelbänke des Lichts
Ans Ende der Welt
(mit Kommgedicht von Kerstin Jäckel)
Quidi auf Inspektionsrundgang / 
Lass es nie beginnen /
Erinnerungen an Nemesis II /
Zwielicht der Dämmerung

sanguis draconis

Für SD - von DeGie

 

der kleine hunger zwischendurch

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  Selbstbildnis von sanguis Draconis

 

 

 

 

Für Maggie
Sanguis Draconis © 30.03.2003

In dieser Sackstraße des Lebens warst du mein Sonnenstrahl.
Seit du nicht mehr da bist, sind die Schatten lang geworden.

Ich habe gelernt ohne dich zu leben
aber meinen Weg zu mir immer noch nicht gefunden.
In der Menge der fremden Menschen sehe ich
dein Gesicht in jeder, die an mir vorüber geht.

Ja, ich habe durchaus gelernt, ohne dich zu leben
aber soll ich es Leben nennen?
Ich gehe durch die Straßen unserer Stadt.
Es dämmert, tausend Lichter gehen an.
Leblose Schaufenster erwachen zu schillerndem Leben
doch die Dunkelheit meines Herzens bleibt.

Lachende Pärchen flanieren vorbei.
Ein schwarzer Haarschopf, vom Wind zerzaust,
huscht an mir vorüber.
Ich möchte ihr nachrufen:
Bleib doch stehen, bitte warte auf mich!
Da dreht sie sich um, leider bist es nicht du.
Die Worte bleiben in meiner Kehle stecken
und mir ist plötzlich eine Fliege ins Auge gekommen.
Verschämt wische ich sie heraus.

Ja, ich habe lernen müssen, ohne dich zu leben,
es wäre leichter gewesen, den Mond vom Himmel zu holen.
Mittlerweile ist es Nacht geworden,
das Leben pulsiert hier in dieser Großstadtstraße.
Wie kann man so einsam sein inmitten dieser fröhlichen Menschen?

Die Pizzeria ist brechend voll.
Wie oft haben wir hier unsere Spaghetti aufgerollt
und wenn gar nichts mehr geholfen hat, einfach in den Mund geschlürft.
Chianti mochte ich nie besonders, aber dir zuliebe
hab` ich fleißig mitgetrunken.

Ja, ich habe lernen müssen,
unseren Weg nach Hause alleine zu gehen.
Wirklich lang sind sie geworden,
die Schatten der Laternenpfähle.

 

 

 

Ans Ende der Welt
sanguis draconis © 08.05.2003 

Für dich ans Ende der Welt zu gehen
war mein Bestreben.
Tatsächlich ging ich darüber hinaus.

Ich fand mich in einer abgrundtiefen Welt 
ohne Leben und Licht
hinter dem frostigen Tor 
des Schweigens.

Wo Dunkelheit ihre
schwarzen Tücher ausbreitet,
die meine Seele verhüllen
und das Herz schreien lassen.

Gefilde, in denen das Fieber
die dunklen Blumen der Einsamkeit
von filigraner Gestalt
zu Ungeheuern anwachsen lässt.

Ferne Ufer mit schwarzem Sand,
den verdammte Mitternachtsdämonen
in Uhrgläser des 
ungewissen Schicksals füllen.

Regionen, in denen der Pulsschlag stoppt,
Blut in den Adern gefriert
und das Leben 
sich vom Körper schält.

Tausendmal würde ich heute 
um deinetwillen
dieses frostige Tor durchschreiten,
wenn ich nur wüsste, 
es bringt dich zurück.

 

 

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