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kostenlose Tools: Irfan View, CD-Ex, Audacity, FileZilla, Self-HTML

Zum Thema eigene Website

Sollten Sie planen, in nächster Zeit sich eine eigene Domain mit Webspace zu buchen, anbei ein paar wichtige Hinweise.

Kostenlose Homepages

Es gibt im Netz unzählige Anbieter, die kostenlosen Webspace anbieten und sogar Tools, die das Erstellen der Website vereinfachen.

Warum tun sie das eigentlich?

Nun, zunächst einmal finanziert sich ein Teil dieses Services über Werbung, die Sie dann auf Ihrer Website stehen haben.

Das wäre aber noch das kleinere Problem:

Wenn Sie die Werbung erträglich finden, ist das eine faire Sache.

Anders sieht es aber bei den Haupteinnahmequellen vieler dieser Anbieter aus:

Der User wird schlicht und einfach über den Tisch gezogen und veranlaßt, letztlich doch Geld für die angeblich kostenlose Website auszugeben.

Hier mal exemplarisch zum Anbieter Beepworld:

Sie melden sich an, bekommen eine Subdomain mit Tools, 100 verschiedenen Designs und Gästebuch.

Innerhalb weniger Tage sieht die Website schon nach was aus, da die Tools einfach zu bedienen sind.

Das erste Problem, was dann auftaucht:
Sie haben nur 100kB Webspace für Bilder. Das ist geradezu lächerlich wenig und reicht selbst bei starker Komprimierung nicht einmal für 10 kleinere Bildchen. Wollen Sie mehr Bilderspace haben, müssen Sie eine kostenpflichtige Telefonnumer anrufen, wo Sie einen sogenannten "Beepcode" erhalten. Geben Sie diesen gekauften Code ein, erhöht sich Ihr Webspace. 

Aber der größere Nepp kommt noch:

Sie basteln jetzt 2 Wochen intensiv an Ihrer Seite und bekommen Gästebucheinträge von vielen Freunden, die Sie stolz auf Ihre neue Internetpräsenz hingewiesen haben.

Dann besuchen Sie eines Tages Ihre eigene Website und bemerken, daß das Design plötzlich völlig bescheuert aussieht und kein Gästebuch verfügbar ist.

Loggen Sie sich nun bei Beepworld ein, so wird Ihnen mitgeteilt, daß das von Ihnen gewählte Design leider nur 2 Wochen lang kostenlos gewesen sei - genau wie das Gästebuch. 

Entweder also Sie stellen eines der dauerhaft kostenlos verfügbaren einfachen Wurstdesigns ein und werfen die Gästebuch-Einträge Ihrer Freunde auf den Müll (und verzichten fortan auf das GB) oder aber Sie rufen wieder an und löhnen.

Und so kann es dann weitergehen, bis Sie bald mehr gezahlt haben als bei einem offiziell von einem nicht-betrügerischen Anbieter gekauften Webpaket mit eigener Domain.

Solten Sie bereits auf einen solchen Nepper hereingefallen sein:
Suchen Sie sich wenigstens ein erträgliches Design aus, steigen auf ein Gästebuch eines kostenlosen Fremdanbieters um und lassen Sie Bilder und größere Dateien von einem Freund mit eigenem Webpaket hochladen!

Auch auf der Domain, auf der Sie sich gerade befinden, sind diverse Bilddateien hochgeladen, die auf Beepworld- und ähnlichen Seiten angezeigt werden und das vergleichsweise große Webpaket nur wenig mit Traffic und Webspace belasten.

 

 

Professionellere Webhosting-Pakete

Edler wirkt natürlich ein Internetauftritt mit eigener Wunschdomain (z.B. "klaus-eberhard-meyer.de" oder "kanarienvogelzucht.com"). Bei einem eigenen Webspace mit FTP-Zugang sind überdies dem Design praktisch keine Grenzen gesetzt.

Die meisten Anbieter bieten Anfängern zwar einfach zu bedienende Online-Erstellungstools an, doch können Sie jederzeit auf "bessere" Tools wie Frontpage oder Dreamweaver umsteigen, die Seiten offline erstellen und hochladen, wenn sie fertig sind. Solche Programme sind nur minimal schwieriger zu bedienen als Textbearbeitungsprogramme und bieten deutlich mehr individuelle Möglichkeiten und weniger Bugs.

Wer jeden Monat ein paar Stunden für seine Website investiert bzw. sich an vielen Besuchern (oder gar Neukunden) erfreuen will, sollte sich über die laufenden Kosten von wenigen Euros pro Monat keine Gedanken machen.

 

 

Zu ein paar der größeren Anbietern noch ein paar Infos:

1&1 ist inzwischen dafür bekannt, daß sie Kunden, die ihre Pakete tatsächlich nutzen (die sich also nicht ein viel zu großes Paket aufschwatzen lassen haben) loszuwerden sucht. Zum Beispiel ist die 1&1-DSL-Flatrate  de facto eine Volumenrate! Wer nämlich wirklich enorm viel Traffic hat, bekommt eine Kündigung, die zwar rechtlich unwirksam ist, aber mindestens Nerv verspricht. Analoges soll auch schon bei den Webpaketen vorgefallen sein.
In einem solchen Fall sollte man sich mindestens eine angemessene "Ablösesumme" zahlen lassen!!!

AOL sollte von vornherein ausscheiden - egal wie "günstig" ein Momentanangebot auch erscheinen sollte!
Dieser Konzern ist zum einen dafür bekannt, daß er auch dann noch heimlich Geld von der Bank eines Ex-Kunden zu erschleichen sucht, wenn dieser längst gekündigt hat - nach dem Motto "Man kann es ja mal versuchen!"
Und die AOL-Software-CDs sind dafür bekannt, daß sie den betreffenden Rechner mit unerwünschten Programmen verseuchen.
Wer z.B. mal probeweise eine AOL-CD geladen hatte, mußte oftmals seine gesamte Festplatte löschen, um jemals wieder über einen anderen Anbieter ins Internet zu kommen!
Da kann man ja gleich bei den Virenherstellern buchen!

Davon abgesehen:
Wer schon unbedingt seinen Internetanschluß bei AOL halten will - z.B. weil die Bedienung besonders seniorengerecht ist - sollte zumindest den AOL-Browser meiden! Dem wohnt nämlich die Gepflogenheit inne, soeben geänderte Seiten in einer alten Version anzuzeigen, da hilft auch kein Aktualisieren (Reload). Für Webmaster, die ihre frisch geänderte HP testweise ansehen wollen, kommt das einem gezeigten Mittelfinger gleich.
Auch die gängigen Chats funzen nicht mit dem AOL-Browser - natürlich bis auf die AOL-Chats.
Es kann davon ausgegangen werden, daß hier eine Absicht dahinter steckt!!!

Wo auch ganz sicher eine Absicht hinter steckt:
Wer die frühere, teure 30€-Flatrate hat und auf die heute üblichen 10€ umsteigen will, bekommt online die Info, der neue Tarif sei für Altkunden "leider nicht möglich" (was aber definitiv geht). Spätestens an diesem Punkt sollten Sie die Gelegenheit nutzen und den Anbieter wechseln!

Bleibt nur noch zu erwähnen, daß die "AOL-Suche" als Schnecke ihrer Zunft und gilt und der E-Mail-Spamfilter auch gerne eine hohe Anzahl erwünschter Mails herausfiltert und löscht, ohne daß man was dagegen tun könnte.

Zu T-online ist nur zu erwähnen, daß die Webhosting-Pakete wenig Webspace fürs Geld bieten.
Die Angebote für DSL-Neukunden hingegen sind nicht unbedingt schlecht, da man die früher kostenpflichtigen Geräte (fast) kostenlos erhält, anstatt dreistellige Beträge zu zahlen.

 

 

 

 

Nützliche, kostenlose Tools:

Wer MP3s erstellen will, dem sei der CD-Ripper CD-Ex empfohlen.
Wer selber Sprache oder Musik aufnehmen will, greife zum sehr übersichtlichen Mehrspur-Aufnahmeprogramm
Audacity.
Wer JPG-Bilder erstellen, verändern, in einer Wunschgröße ausdrucken, konvertieren oder komprimieren will, findet das sehr kompakte Bildbearbeitungsprogramm
Irfan View das passende Programm
Wer auf den eigenen Webspace hochladen will, dem sei das FTP-Programm
FileZilla empfohlen.
Zum manuellen Erstellen von html-Seiten ist überdies
Self-HTML von Stefan Münz ganz nützlich.

 

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